Durch den Wettbewerb unter vielen Anbietern ist meist der Endverbraucher der lachende Dritte. Denn ihm kommt dadurch das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis zugute. Wettbewerb, der gut für den Verbraucher ist, bedeutet aber nicht „je billiger, je besser“. Es muss das Gesamtangebot stimmen. Das bedeutet, dass der Internet-Anbieter auf die unterschiedlichen Wünsche und Vorlieben des „Einzelnen“ eingehen und danach sein Angebot machen muss.

Mit dem Monopol kommt der Wettbewerb abhanden

Derzeit dominiert in Deutschland der Internet-Provider Telekom weitläufig den Markt. Jedoch gibt es neben Vodafone, 1&1 oder o2 ebenfalls Anbieter, die dem Kunden einige Vorteile zu bieten haben. Einige kleinere Internet-Provider sind jedoch nur in bestimmten Bundesländern verfügbar. Jeder der genannten Internet-Provider braucht seinen Kundenstamm und den von anderen Anbietern am liebsten gleich mit. Daher geben sich die Anbieter mit Flatrate, Einstiegs-Tarifen, Doppel-Flatrates zum Surfen und Telefonieren etc. die Klinke in die Hand. Und den Nutzen hat der Verbraucher. Bei der immensen Auswahl ist es aber nicht immer einfach, den Überblick zu behalten.

Wer kennt sich aus im Anbieter-Dschungel

Vergleiche haben beispielsweise ergeben, dass die Telekom nach wie vor der größte Anbieter in Deutschland ist, aber im Vergleich wenig Leistungen zu hohen Preisen anbietet. Der vergleichsweise kleine Anbieter 1&1 offeriert seinen Kunden Geschwindigkeiten, die im oberen Bereich angesiedelt sind. Der Anbieter Unitymedia bietet ebenfalls schnelle Verbindungen an, ist aber nicht überall verfügbar. Kunden sollten sich daher einzelne Angebote sehr genau ansehen.

Wettbewerb, der sich bezahlt macht

Einige Internet-Anbieter locken Kunden mit Neukunden-Rabatt und Bonusangeboten. Zudem werden kurze Laufzeiten und abgespeckte Kündigungsfristen angeboten. Für den Kunden ergeben sich oftmals speziell bei einem Anbieter-Wechsel zu Beginn eines Vertrages große Preisvorteile. So können Kunden letztendlich die Kosten pro Monat senken. Weniger wechselfreudige Kunden haben hier einen klaren Nachteil. Denn Internet-Provider im Wettbewerb erlassen schon mal bei einem Wechsel für zwei bis drei Monate die Grundgebühr. Nicht zuletzt zählt auch zu attraktiven Tarifen eine gute Kundenorientierung.